Eine Geschossdecke kann Hohlräume enthalten, die für eine Einblasdämmung geprüft werden können. Allerdings unterscheiden sich Decken hinsichtlich Aufbau, Zustand und Nutzung. Das Verfahren sollte deshalb auf die tatsächlich vorhandene Konstruktion abgestimmt werden.
Zugang und Einbauten klären
Sammeln Sie Informationen zu früheren Bodenarbeiten und zu Leitungen in der Decke. Fragen Sie, von welcher Seite gearbeitet wird und wie die Öffnungen anschließend geschlossen werden. Unterteilungen oder vorhandene Füllungen müssen in die Untersuchung einbezogen werden. Bei unklarer Konstruktion sollten Annahmen ausdrücklich als solche benannt bleiben.
Checkliste für Ihr Vorhaben
- Deckenaufbau feststellen lassen
- Leitungen und vorhandene Füllungen erfassen
- Öffnungen und Wiederherstellung vereinbaren
BEISPIEL ZUR EINORDNUNG
So könnte es in der Praxis aussehen
Eine Decke wurde teilweise bereits renoviert, andere Bereiche besitzen noch alte Beläge. Vor der Ausführung wird geklärt, ob der Aufbau in allen Abschnitten gleich ist. Der Eigentümer stellt Fotos der früheren Arbeiten bereit. Diese Informationen helfen bei der Untersuchung und bei der Planung der Zugänge, ohne den gesamten Bestand allein aus der sichtbaren Oberfläche abzuleiten.
Dieses Beispiel ist fiktiv und dient der Veranschaulichung.Worauf Sie besonders achten sollten
Eine geschlossene Oberfläche lässt keine sichere Aussage über den Hohlraum zu. Lassen Sie sich die Eignung anhand von Befunden erklären. Ein Angebot sollte Untersuchung, Einblasen und Abschlussarbeiten getrennt erkennen lassen.
Von welcher Seite wird in die Decke eingeblasen?
Das hängt von Konstruktion und Zugang ab und sollte im Angebot ausdrücklich beschrieben sein.
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