Der Sockel verbindet die Fassade mit dem unteren Gebäudebereich. Dort treffen unterschiedliche Beanspruchungen und Anschlüsse zusammen. Eine Sockeldämmung sollte deshalb auf Abdichtung, Gelände und die angrenzende Fassadenlösung abgestimmt werden.

Höhen und Anschlüsse aufnehmen

Fotografieren Sie den Sockel entlang aller Gebäudeseiten. Terrassen, Treppen und Pflasterflächen können die zugängliche Höhe verändern. Lassen Sie klären, wie der Übergang zur erdberührten Wand und zur Fassadenfläche ausgebildet werden soll. Sichtbare Abplatzungen oder Feuchteflecken gehören vor der Ausführung untersucht.

Checkliste für Ihr Vorhaben

  • Geländehöhen dokumentieren
  • Angrenzende Beläge einzeichnen
  • Abdichtung und Oberflächenanschluss klären

BEISPIEL ZUR EINORDNUNG

So könnte es in der Praxis aussehen

An einer Hausseite liegt eine Terrasse höher als der Garten an der anderen Seite. Diese unterschiedlichen Höhen werden fotografiert und in die Planung übernommen. Der Betrieb kann dadurch den Sockelanschluss je Bereich erläutern. Eine einheitliche angenommene Höhe rund um das Haus hätte die tatsächliche Situation nicht beschrieben und möglicherweise zusätzliche Arbeiten erst spät sichtbar gemacht.

Dieses Beispiel ist fiktiv und dient der Veranschaulichung.

Worauf Sie besonders achten sollten

Sockeldämmung und Bauwerksabdichtung erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine zusätzliche Platte behebt keine ungeklärte Wasserbelastung. Fordern Sie eine Beschreibung, wie beide Funktionen im geplanten Detail zusammenpassen und welche Vorarbeiten erforderlich sind.

Warum sind Fotos des Geländes wichtig?

Sie zeigen Höhen, angrenzende Beläge und Zugänglichkeit, die den Anschluss und den Arbeitsumfang beeinflussen können.

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