Mit einer zusätzlichen Fassadendämmung rückt die fertige Wandoberfläche nach außen. Dadurch verändert sich das Verhältnis zum vorhandenen Dachüberstand. Besonders knapp bemessene Dachränder sollten früh überprüft werden.

Den Anschluss an Traufe und Ortgang klären

Lassen Sie die vorhandenen Maße und den geplanten Wandaufbau zusammen darstellen. Dachrinne, Fallrohre und Bekleidungen können ebenfalls betroffen sein. Wenn das Dach später saniert werden soll, sollten beide Maßnahmen abgestimmt werden. Eine Zeichnung des Übergangs hilft, offene Punkte vor der Bestellung zu erkennen.

Checkliste für Ihr Vorhaben

  • Dachüberstand messen lassen
  • Rinnen und Bekleidungen erfassen
  • Reihenfolge von Dach- und Fassadenarbeit festlegen

BEISPIEL ZUR EINORDNUNG

So könnte es in der Praxis aussehen

Eine Fassadendämmung ist für dieses Jahr geplant, das Dach soll später folgen. Der geringe Dachüberstand wird deshalb bereits beim ersten Projekt betrachtet. Beide Maßnahmen erhalten eine abgestimmte Anschlussplanung. Der Eigentümer weiß, welche Arbeiten jetzt erforderlich sind und welche später erfolgen. Das verhindert, dass die zeitliche Trennung fälschlich als vollständige technische Unabhängigkeit verstanden wird.

Dieses Beispiel ist fiktiv und dient der Veranschaulichung.

Worauf Sie besonders achten sollten

Die neue Dämmstärke einfach auf die vorhandene Fassade aufzutragen, ist keine vollständige Anschlussplanung. Fordern Sie eine nachvollziehbare Lösung für den oberen Abschluss. Notwendige Dacharbeiten sollten im Budget ausdrücklich enthalten sein.

Wann sollte der Dachbetrieb eingebunden werden?

Sobald die Fassadenplanung Veränderungen oder Abstimmungen am Dachrand erkennen lässt.

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