Bei einer Innendämmung entstehen neben der gedämmten Fläche häufig Arbeiten an Elektroinstallation, Heizkörpern und Oberflächen. Auch das Freiräumen und die zeitweise Nichtnutzung des Raums gehören zur Projektorganisation. Diese Punkte sollten vor der Beauftragung sichtbar sein.
Den Raum vollständig aufnehmen
Listen Sie Wandflächen, Laibungen, Steckdosen und fest eingebaute Möbel auf. Fragen Sie, welche Arbeiten das Dämmunternehmen selbst übernimmt und welche andere Gewerke ausführen müssen. Untergrundvorbereitung und abschließende Beschichtung sollten eindeutig beschrieben sein. Ein Angebot nur für das Anbringen von Platten ist mit einem fertigen Raum nicht vergleichbar.
Checkliste für Ihr Vorhaben
- Einbauten und Installationen erfassen
- Vorbereitung und Endoberfläche abgrenzen
- Leistungen anderer Gewerke ergänzen
BEISPIEL ZUR EINORDNUNG
So könnte es in der Praxis aussehen
Ein kleines Zimmer hat mehrere Steckdosen, einen Heizkörper und zwei Fenster. Ein größeres Zimmer besitzt nur eine freie Außenwand. Die kleinere Fläche kann deshalb mehr Detailabstimmung erfordern. Der Eigentümer lässt Einbauten und Anschlussarbeiten einzeln erfassen. So wird das Angebot auf die tatsächlichen Räume bezogen und nicht aus einem allgemeinen Flächenpreis ohne weitere Angaben abgeleitet.
Dieses Beispiel ist fiktiv und dient der Veranschaulichung.Worauf Sie besonders achten sollten
Ein kleiner Raum ist nicht zwingend ein einfaches Projekt, wenn viele Anschlüsse vorhanden sind. Lassen Sie den Aufwand an den Details erklären. Die Gesamtkosten werden dadurch belastbarer als durch einen pauschalen Flächenpreis.
Was fehlt oft in einer reinen Flächenangabe?
Unter anderem Laibungen, Installationsanpassungen, Untergrundvorbereitung und die endgültige Oberfläche.
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