Perimeterdämmung bezeichnet Dämmung an erdberührten Bauteilen. Dort gelten andere Einsatzbedingungen als an einer trockenen Innenwand. Das konkrete Produkt und der gesamte Aufbau müssen zur Belastung und zur Konstruktion passen.

Produktwahl nicht vom Namen ableiten

Fragen Sie nach dem vorgesehenen Einsatzbereich und den maßgeblichen Randbedingungen. Dazu gehören die Lage am Gebäude, die Beanspruchung durch Feuchte sowie mechanische Belastungen. Lassen Sie außerdem den Anschluss an Sockel und angrenzende Dämmflächen darstellen. Die Planung sollte erklären, wie die Dämmung geschützt und in die übrigen Arbeiten eingebunden wird.

Checkliste für Ihr Vorhaben

  • Einsatzbereich genau benennen
  • Anschluss an Sockel und Abdichtung klären
  • Schutz während der Verfüllung besprechen

BEISPIEL ZUR EINORDNUNG

So könnte es in der Praxis aussehen

Bei einem Haus unterscheiden sich die zugänglichen Bereiche an Garten und Terrasse. Der Eigentümer beschreibt beide Situationen, statt lediglich die gesamte Wandlänge anzugeben. Der Betrieb kann Erdarbeiten, Anschlüsse und vorgesehenes Produkt darauf beziehen. Das Angebot macht damit sichtbar, welche Voraussetzungen vor Ort gelten und welche Flächen möglicherweise anders bearbeitet werden müssen.

Dieses Beispiel ist fiktiv und dient der Veranschaulichung.

Worauf Sie besonders achten sollten

Nicht jede feuchtebeständige Platte ist für jede Einbausituation vorgesehen. Lassen Sie sich die Eignung des konkret angebotenen Produkts bestätigen. Bestellen Sie Material erst, wenn der Aufbau und die Bedingungen feststehen.

Kann ich dasselbe Produkt überall am Sockel einsetzen?

Nur wenn es für die jeweiligen Einbausituationen und den geplanten Aufbau geeignet ist.

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